Der Weihnachtsmann und sein Wichtel laden ein

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Am dunklen Abend saß ich einst, am warmem lodernd Feuer.
Es war gar still und Sorgen weit, geborgen in des Steingemäuer.
Dezember noch am Anfang ward, das Jahr den letzten Atem barg.
Laternen warn in fester Hand. Kein Licht mehr zu den Straßen fand.
Der Nebel wars und Schritt für Schritt, nahm er das letzte Lichtlein mit.

Ein Lichtlein ist, was Herzen freut. So ward es früher, ist es heut.
Doch muss es keine Flamme sein. Die wächst gar schnell zu warmem Schein.
Es sind die kleinen Dinge, die bescheren. So kann kein Herz sich dem erwehren.
Wenn Mund ein sanftes Worte spricht. Vergeben alten Streit zerbricht.
Gedanken sich in Verse binden und so auch manch` Gesuchten finden.

So griff zur Tinte ich und Feder. Leise knirschte altes Leder.
Ein Lichtlein auf dem Tische stand, Gedankengut zur Schrift hin fand.
Der Frost am Fenster Blumen malte. Des Feuers Wärme es heim ihm zahlte.
Das Herz ein Streicheln hier erfuhr, kein Blick fand hin zur treibend Uhr.
Das Lichtlein barg, was Herzen freut.
So ward es früher, ist es heut.

Dass Geben mehr als Nehmen schenkt, sich oft im Alltag niedersenkt.
Vergessen nicht mal bös` genährt, es schlicht vergessen hier erfährt.
So birgt die stille Winterzeit. Entsinnen, was den and`ren freut.
Der Trubel muss dabei nicht stören. Man sollte auf sich selbst mal hören.
Lasst Herzen sprechen, weit und breit.
Denn sie ist da, die Weihnachtszeit.

* * * * *
Der Weihnachtsmann und sein Wichel haben mir zugeflüstert, dass sie am 20. Dezember in den Laden kommen, genau vier Tage vor dem Heiligen Abend.
Zwischen der dritten und vierten Stunde des Nachmittages erreicht der Schlitten den Zeller Himmel und sie bringen Geschenke mit!
Packt Euch warm ein und schnappt Euch Eure Kinder und feiert mit uns Weihnachten!

Wir freuen uns auf Euch!

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